Aufgetischt/Backrezepte/Rebekka

#ichbacksmir im August: Butterstreuselkuchen wie bei Oma

Momentchenmal ihr Lieben,

mein Herz hüpfte höher als Clara von Tastesheriff das aktuelle Ich back’s mir Thema verkündete. Tätätäää Streuselkuchen! Bäm! Ich habe da einfach das beste Rezept. Dann beschlichen mich kurz Zweifel. Na, ein „stinknormaler“ Streuselkuchen, ob das was für Ich back’s mir ist? Aber diese Zweifel warf ich kurzerhand über Bord, denn man soll sich ja treu bleiben und ganz ehrlich, mir ist der pure klassische Streuselkuchen einfach am liebsten.Streuselkuchen ichbackmir food momentchenmal blog_3

Ich könnte immer in Tränen ausbrechen, wenn da beim Konditor oder Bäcker meines Vertrauens noch etwas zwischen gemogelt wird. Ganz schlimm finde ich Pudding. Genauso wenig spannend ist allerdings auch Obst im Streuselkuchen. Ich bin ein großer Apfelkuchen Fan! Gedeckt, versunken, hinter Gittern, wie auch immer, aber bitte nicht mit Streuseln 🙂 Denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.Streuselkuchen ichbackmir food momentchenmal blog_5

So, jetzt genug der Lästerei und auf zum weltbesten Streuselkuchenrezept, den ich diesmal als Stärkung für fleißige Umzugshelfer gebacken habe.

Was ihr wofür braucht:

Für den Hefeteig (ergibt ein Blech):

  • 500g Mehl (550)
  • 18g frische Hefe
  • 200 ml kalte Milch
  • 50g Zucker
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter
  • 1 TL Salz
  • Mark aus 1/4 Vanilleschote
  • 2 TL abgeriebene Schale einer Biozitrone

Für die Streusel:

  • 300g Mehl (405)
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 160g kalte ButterStreuselkuchen ichbackmir food momentchenmal blog_1

Und so geht’s:

  1. Das Mehl in eine große Rührschüssel geben und die Hefe dazubröckeln. Die restlichen Zutaten ebenfalls dazugeben. Milch, Ei und Hefe können ruhig aus dem Kühlschrank kommen. Die Butter sollte aber weich sein. Am besten sollte die Hefe nicht direkt mit Zucker oder Salz in Kontakt kommen.
  2. Die Zutaten am besten in der Küchenmaschine oder mit den Knethaken des Handrührgeräts zunächst 5 Minuten auf kleiner Stufe vermengen.Anschließend auf höchster Stufe weitere 5 Minuten den teig matt glänzend kneten. Falls nötig etwas mehr milch oder Mehl hinzugeben.
  3. Nach einiger Zeit wickelt sich der Teig um die Knethaken und löst sich vom Schüsselrand. Dann dauert es nicht mehr lange bis er matt glänzt.
  4. Den Teig in der Schüssel mit Frischhaltefolie (nicht mit einem küchentuch! Das trocknet den Teig unnötig aus!) bedecken und mind. eine Stunde an einem warmen Ort (aber nicht im Backofen!!) oder aber über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich etwa verdoppelt haben.Streuselkuchen ichbackmir food momentchenmal blog_4
  5. Dein Teig nochmals kurz durchkneten und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen.
  6. Für die Streusel Zucker, Vanillezucker und Mehl mischen. Die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und am besten mit den Händen etwas kneten bis schöne Streusel entstehen.
  7. Die Streusel auf dem Teig verteilen, wieder Klarsichtfolie drüber und eine mind. eine weitere Stunde gehen lassen. Der Teif verdoppelt sich erneut. Der Trick beim Hefeteig ist wirklich Geduld zu haben. Geht er nicht genug, wird er auch nich schön fluffig.
  8. Anschließend den backofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen und den Kuchen in 15-20 Minuten fertig backen.
  9. Auf dem Backblech auskühlen lassen und am besten erst kurz vor Verzehr anschneiden, damit er nicht trocken wird. Lässt sich übrigens auch ganz toll einfrieren 🙂Streuselkuchen ichbackmir food momentchenmal blog_2

Lasst es euch schmecken!!

Alles Liebe,

Rebekka

6 Kommentare zu “#ichbacksmir im August: Butterstreuselkuchen wie bei Oma

  1. Hallo Ihr beiden!
    Also ich finde, dass es Euer ehrlicher Butterstreuselkuchen mal sowas von mir allen anderen crazy-Streusel-Kreationen aufnehmen kann. Und ich bin ganz neidisch, wie großartig Eure Hefe aufgegangen ist – ich habe ja ein etwas gespaltenes Verhältnis zur Hefe 😉
    Liebste Grüße sendet Euch,
    Sandra

  2. Ja, so ein einfacher Butterstreuselkuchen hat definitiv was! Meine Mutter backt ihn auch ab und zu, aber er wird wegen der Hefe nie exakt gleich: Mal ist der Boden zu sehr aufgegangen (und ist ein Ticken zu trocken, aber ich bin da auch extrem pingelig ;D) aber meist ist er wirklich perfekt saftig! Liegt wohl daran, dass sie manchmal noch etwas Sahne auf den warmen Kuchen gibt und die noch in den Kuchen einzieht…mhhh!
    Bei Bäckern kaufe ich eigentlich nie Streuselkuchen. Wie du schon meintest: manchmal verhunzen die den echt! 😀

    Viele streuselige Grüße,
    Patricia

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