Caro Columna/Empfiehlt

Shopping-Rausch mal anders

Momentchenmal Ihr Lieben,

verbringt auch Ihr den Vormittag eines jeden Samstags in einem Supermarkt Eurer Wahl, um den Wocheneinkauf zu erledigen? Bei uns gehört dies zur wochenendlichen Routine: Mit Hin- und Rückfahrt, Hin- und Hergerenne („Mist, wir haben die Kartoffeln vergessen! Wir müssen nochmal zurück…“) und der abschließenden Warteschlage sind wir mindestens 1,5 bis 2 Stunden unterwegs: Was hätte man in dieser Zeit alles erledigen können? Waschmaschine anschmeißen, eine Heizung lackieren (ich bin immer noch im Renovierungsmodus…) oder einen Blogartikel verfassen. Nur ums Einkaufen kommt man nicht rum – oder?

Wie wäre es, wenn man Andere für sich einkaufen ließe? Das ist Unsinn? Nein, Rewe macht das seit Neuestem! Und wir habens letzte Woche getestet.

rewe_lieferserviceDer Einkauf:

– Der Rewe-Onlineshop ist aufgebaut wie so ein Onlineshop eben aufgebaut ist: Mit Kategorien, Beschreibungen und Fotos.

– Die Lebensmittel sind unterteilt in beispielsweise Obst&Gemüse, Servicetheke, Frühstück und Drogerie. Die Zuordnung ist für mich nicht immer so ganz durchschaubar – oder warum befindet sich der Mozzarella in der Servicetheke, nicht aber bei den Kühlprodukten? Die Suchfunktion hilft jedoch schnell weiter.

rewe_kategorien– Super sind die ausführlichen Informationen zu den einzelnen Waren: Neben Inhaltsstoffen und Allergenen, findet man auch Nährwert- und Zubereitungsangaben. Bei Gemüse und Obst finde ich die Artikelbeschreibung besonders nett: Da erfährt man woher die Banane kommt, wie man sie zubereiten kann und dass man sie vor Zugluft schützen soll. Bildungsshoppen – toll!

rewe_banane– Bei loser Ware wie Obst und Gemüse entscheidet man sich für eine Stückzahl. So kauft Ihr beispielsweise drei Bananen, die dann im Markt abgewogen werden und Ihr auf Gewicht bezahlt.

– Das Sortiment ist wirklich groß , aber nicht alle Produkte, die wir normalerweise vor Ort kaufen, haben wir im Online-Shop gefunden wie z.B. Mineralwasser und Butter der Eigenmarke.

– Sonderwünsche: Wenn der Pfirsich noch hart und die Banane am Besten noch grün sein soll, hat man es schwer. Spezielle Wünsche können wohl verständlicherweise nicht beachtet werden. Ich tippe darauf, dass man immer gute Qualität und das Mittelmaß erhält.

– Ob die Preise normal oder leicht erhöht sind, kann ich nicht wirklich beurteilen. Für mich erschienen sie durchschnittlich. Marktspezifische Angebote z.B. wegen kurzer Haltbarkeit erhält man online natürlich nicht.

– Generell ist zu beachten: Eure Auswahl stellt lediglich ein Angebot dar. Wenn ein Artikel zwar im Shop auszuwählen, aber im Markt nicht vorrätig ist, erhaltet ihr ein Ersatzprodukt. So waren bei uns die leckeren Plattpfirsiche nicht vorrätig und wir erhielten stattdessen gelbe Pfirsiche. Unter Umständen blöd, wenn man das dann erst an der Haustür erfährt, aber du musst sie nicht nehmen. Denn…

– … theoretisch kann man seinen gesamten Einkauf an der Tür ablehnen. Wenn die Bananen schon zu braun und die Eier zerdütscht sind, kann man diese dem Boten wieder mitgeben: Der Kaufpreis wird dementsprechend gemindert.

– Wann die Lieferung erfolgen soll, entscheidet Ihr am Ende des Bestellprozesses. Hierbei gilt: Umso kleiner das Zeitfenster, desto höher die Lieferkosten (zwischen 2,90 und 4,90 €). Trotz unserer späten Bestellung am Donnerstagabend konnten wir uns noch für Samstag von 10 bis 12 Uhr entscheiden – somit das kleinste Zeitfenster an einem beliebten Tag. Die Lieferkosten wären hier 4,90 € gewesen…

rewe_liefertermine– … Da jedoch die ersten drei Bestellungen gratis sind, fielen jedoch keine Lieferkosten an. Mindestbestellwert ist 40 €, ab 100 € ist die Bestellung versandkostenfrei. Zusätzlich haben wir für unsere nächste Bestellung ab 65 € einen 10€-Gutschein erhalten.

– Weitere Kosten können bei Getränkebestellungen anfallen. Bestellt man mehr als drei „Getränkekisten“ (und dazu zählen auch Gebinde wie Sechser- oder Viererpacks) fällt pro Kiste eine Servicegebühr von 1,50 € an. Mein Plan möglichst viele Getränke einzukaufen und die mir bis zur Haustür schleppen zu lassen, ist also nicht ganz aufgegangen. Davon, dass man jedoch andere Produkte in großen, jedoch haushaltsüblichen Mengen kauft, hält einen keiner ab… 😉

– Bei der Bezahlung habt Ihr die Wahl zwischen Rechnung (bis 14 Tage nach Erhalt der Lieferung), Lastschrift, PayPal und Kreditkarte – aber immer bargeldlos.

– Payback: Als Payback-Kunde erhaltet Ihr für Eure erste Bestellung 1.000 Extrapunkte. Die Paybackkarte wird bei der Lieferung eingescannt.

– Ach ja, wann war denn der Bote da? Um 10.15 Uhr und somit superpünktlich und zudem sehr freundlich („Soll Ihnen die Einkäufe in die Küche tragen?“).

Nur so nebenbei: Der Unterschied zu den USA 😉

SAMSUNGMein Fazit:

Wir werden auf jeden Fall Wiederholungstäter! Die Produkte waren allesamt ohne Tadel, die Lieferung pünktlich und kostenfrei und die Rechnung korrekt. Für kleinere Besorgungen, Spontaneinkäufe und Supersonderangebote wird sich der Gang in den Supermarkt nicht vermeiden lassen. Für den großen Wocheneinkauf mit Weitblick werden wir den Rewe-Lieferservice gerne wieder in Anspruch nehmen. Und mit der entsprechenden Routine wird die Auswahl auch immer schneller gehen.

Habt auch Ihr schon den Lieferservice getestet? Wie sind Eure Erfahrungen? Erzählt uns davon!

Eure Caro

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