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Frühstück im Café Blau – strolling down memory lane

Momentchenmal ihr Lieben,

wie ich euch ja schon erzählt habe, sind der Monsieur und ich nach Ausflügen nach Maastricht, Aachen, Brüssel, London und Berlin wieder in unsere Heimat zurückgekehrt, auch damit unser MiniMoment dort aufwächst wo unser Herz die ganzen Jahre über geblieben ist: im Rheinland. Genauergesagt im wunderschönen, ja im Sommer fast mediterranen Bonn, dort wo seine Großeltern wohnen und wo viele unserer Lieblingsmenschen wohnen (geblieben sind) ja, weil es dort einfach am schönsten ist. Auch wenn ich der Meinung bin, jeder sollte mal ein bisschen Horizonterweiterung praktizieren und wenigstens eine Weile woanders verbracht haben, so ist es doch zuhause meistens einfach am schönsten.

Daher haben wir uns jetzt ganz fest vorgenommen unsere schöne Heimat neu zu entdecken. Auch mit Kind. Denn mit Kind sieht man die Welt plötzlich ganz anders. Nix mehr mit ach wir gehen mal ganz spontan ins Kino oder komm wir gehen mal gleich mal kurz in die Stadt. Denn das will von nun an gut geplant sein. Nicht falsch verstehen: Ich bin der Auffassung, dass man alle diese Sachen auch ganz wunderbar mit Baby machen kann, sie brauchen einfach nur ein bisschen mehr Vorbereitung. Wann ist ein guter Zeitpunkt aufzubrechen? Jetzt sind wir eigentlich fertig, aber der Kleine bekommt bestimmt in den nächsten 30 Minuten Hunger, dann warten wir lieber noch etwas ab, oder? Mist jetzt regnet’s und wir haben keinen Kinderwagenschutz. Puh ist das warm draußen, was ziehen wir dem Kleinen denn jetzt an? Sonnencreme?!?!?! Es hat allein 4, 5 Anläufe gebraucht, bis ich wirklich raus hatte, was ich immer alles in der Windeltasche mitnehmen sollte…. Aber nach fast drei Monaten als Eltern hat sich vieles mittlerweile eingespielt und wir trauen uns jetzt an die „größeren Dinge“ und haben es in der Tat schon ein paar Mal mit entsprechenden Vorbereitungen „nach draußen“ in die reale Welt außerhalb des Babykokons geschafft 😉

Und von einem dieser Ausflüge möchte ich euch heute erzählen. Und dabei lasse ich die Babybrille mal auf. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen von euch bei der Entscheidung wo man mit Babys hingehen kann und wo vielleicht besser nicht bzw. wo es etwas mehr Vorbereitung braucht.

An einem der letzten wunderschönen, fast sommerlichen Tagen, hat es den Monsieur und mich gepackt und wir sagten spontan, ach lass uns doch mal wieder in der Stadt frühstücken gehen. Da es aufgrund der Babyroutine schon nicht mehr wirklich Frühstückszeit war (es war so 12 Uhr) und dazu auch noch ein Samstag (Puh das wird bestimmt voll), haben wir uns dafür entschieden, mal wieder ins hübsche Café Blau zu gehen. Da waren wir häufig zu Studentenzeiten, denn dort kann man glaube ich bis 15 Uhr frühstücken und das zu wirklichen Studentenpreisen 😉 Beides ist auch jetzt wieder von Vorteil für uns. Dazu kommt, dass das Café Blau wunderbar in einer ruhigen Seitenstraße liegt, wo man der trubeligen Stadt und den ganzen doch etwas, für ein kleines Baby, übermächtigen Eindrücken entgehen kann.Menukarte cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummyGesagt, getan! Kinderwagen und Baby ins Auto und ab ging es. Im Café hatten wir Glück und die Sonne kam eben so um die Ecke, dass wir draußen sitzen konnten. Genug Platz für den Kinderwagen war auch. Kinderwagen frühstück cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummyDer MiniMoment schlief ganz friedlich, sodass wir darauf hoffen konnten, mal ganz entspannt zu frühstücken. Normalerweise wacht er nämlich immer genau dann auf 🙂 Wir entschieden uns beide für das Basic Frühstück für 4,50 Euro. Menukarte frühstück cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummyDabei sind ein paar Scheiben  Baguette und Graubrot, ein Ei, etwas Aufschnitt, Käse, Marmelade und Obst. Schade fand ich, dass das Graubrot offensichtlich vom Vortag war, denn es war wirklich sehr trocken. Außerdem esse ich ganz gern auch ein Brötchen, aber für 4,50 kann man da auch über Baguette nicht meckern. Basic frühstück cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummy_1Ich entschied mich außerdem für einen der legendären Milchkaffees aus der Boule und eine Maracujaschorle und der Monsieur für einen frischgepressten O-Saft.Milchkaffee frühstück cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummy_1Milchkaffee frühstück cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummy_2

Alles in allem, hat das Preis-Leistungs Verhältnis gestimmt und wir sind gut satt geworden. Vor allem die Getränke fanden wir beide sehr lecker. Natürlich kann man im Café Blau nicht nur frühstücken. Es gibt auch tolle riesige Salate, Suppen, Crepes, hausgemachten Kuchen etc. Also fast eher eine Bistro- als eine Café-Küche.

Auch mit Baby war die ganze Geschichte kein Problem. Draußen hatte wir genug Platz, sodass der Kinderwagen neben unserem Tisch stehen konnte und auch als der kleine Mann Hunger bekam und ich (das erste Mal) in der Öffentlichkeit gestillt habe (puh) hat niemand doof geguckt oder ähnliches. Einen Punkt Abzug in Sachen Babyfreundlichkeit gibt es allerdings, denn eine Wickelmöglichkeit besteht nicht. Und in die Toilette hätte ich den Mini auch nicht mitgenommen. Aber da gibt es ja in der Stadt mit Rossmann und DM gute alternative Möglichkeiten.

Wir kommen also gerne wieder 🙂Portrait frühstück cafe blau bonn blog momentchenmal food baby und mummy_1

Habt ihr noch Tipps wo man in Bonn auch gut mit Baby hingehen kann?

Alles Liebe,

Rebekka

5 Kommentare zu “Frühstück im Café Blau – strolling down memory lane

  1. im Giaccomo ist es zwar nicht ganz praktisch mit Kinderwagen, dafür ist das Personal sehr baby- und kinderfreundlich und es gibt eine Wickelecke. Sogar mit Feuchttüchern und Windeln und Babypuder ausgestattet.

      • Im Makiman war’s auch ganz gut mit Baby. Platz für den Kinderwagen, Wickeltisch und Kinderstühle. Und sehr leckeres Sushi 😀
        In Wirklichkeit wird es viel interessanter, wenn der Kleine anfängt zu krabbeln und dann zu laufen.. dann überarbeitet man wieder die Liste der geeigneter Läden komplett 😀

      • meiner ist jetzt 19 Monate und den banalen Spruch „Es wird nicht besser, nur anders“ kann ich bestätigen :-)))

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