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Lockenköpfe aufgepasst: Die 5 Regeln für glückliche Locken

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Momentchenmal ihr lieben Lockenköpfe,

Haare können Segen und Fluch sein. Hat man glatte, will man lockige. Hat man Locken will man unbedingt glatte Haare. Hat man dünnes, will man dickes Haar, hat man langes will man kurzes, weil diese trendigen Kurzhaarfrisuren so cool aussehen und dann dauert’s bestimmt auch nicht so lang im Bad. Ihr kennt das… Ich habe jede Phase sicherlich durch. Von mit Muskelkraft durchgekämmte Locken in der Kindheit (komisch, dass ich kein Bürstentrauma entwickelt habe ;-)) über die richtig krasse Kurzhaarfrisur, weil ich als verwirrter Teenie unbedingt so aussehen wollte wie Georgina von den fünf Freunden über rückenlange Lockenpracht bis hin zu glattgeföhnter schulterlanger Mähne. Mal in dunkelblond, mal in dunkelbraun, ich hab sie alle durch die Kämpfe mit den Haaren. Und jetzt, mit 29, wünsche ich mir zwar manchmal immer noch andere Haare (was mein Umfeld selten versteht „Du hast doch so eine tolle Mähne“!), bin aber doch im Großen und Ganzen wunderbar zufrieden. Wenn da nicht dieses leidige Thema Lockenpflege wäre.

Die Lockenköpfe unter euch kennen das. Wir neigen zwar tendenziell nicht zu fettigen Ansätzen und auch kleine Schüppchen kann man nicht immer sofort ausmachen, dafür haben wir ihn! Den Frizz! Der Feind jeder schicken Weggehfrisur. Was können wir also machen, damit wir nicht aussehen, als hätten wir morgens den kleinen Finger in die Steckdose gehalten? Sicherlich gibt es dafür kein Patentrezept. Denn ob Locken ja oder nein, jeder Haartyp ist ganz unterschiedlich. Dennoch habe ich mal 5 Dinge für euch gefiltert, die mehr oder weniger für jeden Lockenkopf gelten können. Dazu sei noch anzumerken: Ich habe zwar Locken, aber keine Korkenzieher, die sich immer so ganz wunderbar von allein in die richtige Position bringen. Schlecht gepflegt hängen sich meine Locken auch einfach mal gerne aus. Was funktioniert also?

1. Locken brauchen viel Pflege!

Immer wieder hört und liest man, dass wir in der heutigen Zeit unsere Körper häufig „überpflegen“. Was für den Körper richtig sein mag, trifft auf Locken nicht wirklich zu. Locken gehören aufgrund ihrer Struktur immer zum Typ „trockenes Haar“. Einfach weil durch ihre Form die Oberfläche viel mehr Freiraum für Angriffe „von außen“ bietet. Also keine Angst. Zu viel Pflege kann erstmal nicht sein. Womit pflegt man sie aber am besten? Gut geeignet sind Haarkuren, die möglichst wenig Alkohol enthalten (so ziemlich alles auf der Zutatenliste was auf -nol endet), denn dieser trocknet die Haare noch mehr aus. Ich persönlich bin außerdem ein Freund von Naturprodukten. Verschiedenen Ölen zum Beispiel. Grundsätzlich sind aber so ziemlich alle Haarkuren (auch aus dem Drogeriemarkt!) geeignet, die extra Pflege für trockenes oder gefärbtes Haar versprechen. Ein Tipp: Lasst die Haarkuren nicht nur 15 Minuten, sondern etwa 1 Stunde unter einem Microfaserhandtuch einwirken. Angewendet werden sollten sie etwa 1 bis 2 mal die Woche (ich bin da leider auch immer wieder nachlässig).

Bei Shampoo hingegen müsst ihr hingegen vorsichtig sein. Vor allem die neuen Sorten, die Tiefenreinigung versprechen, tendieren dazu, das sowieso trockene Lockenhaar noch weiter auszutrocknen. So zumindest meine Erfahrung. Am besten beschränkt ihr den Einsatz von Shampoo auf die Kopfhaut und den Ansatz. Keine Angst. Beim Ausspülen kommt dann immer noch genug Shampoo in das lange Haar, sodass es sauber wird. Zusätzlich könnt ihr für die Längen und Spitzen dann noch einen Conditioner für trockenes Haar nutzen. Darin sind ebenfalls Tenside, die das Haar gut säuber, aber nicht zusätzlich austrocknen.

2. Locken haben eine Hass-Liebe Beziehung zu Fönhitze!

Ja das mit dem Fönen. Da scheiden sich die Geister der Lockenköpfe. Die einen sagen niemals, die andern immer! Ich gehöre weder zur einen noch zur anderen Fraktion. Fakt ist jedoch: Fönen ist Hitze und Hitze greift (jedes) Haar an und kann trockenes Lockenhaar noch trockener machen. Meine Zwischenlösung funktioniert für mich am besten. Allerdings auch nur, wenn ich mich morgens nicht sehr beeilen muss. Ich lasse die Haare nach dem Waschen immer gern eine Zeit lang lufttrocknen. Allerding brauche ich dann für den letzten Schliff doch den Fön, ansonsten gibt’s bei mir kein Volumen. Dafür nutze ich dann aber immer (!!!) einen Diffursor Aufsatz. Ein Muss für jeden Lockenkopf, weil so das Haar nur indirekt getrocknet wird.

Wenn es dann doch morgens mal schnell gehen muss, sprühe ich eine Extraladung Pflege in die Haare. Entweder ein Hitzeschutzspray oder eine Leave-in Pflege.

3. Locken reagieren auf Umwelteinflüsse!

Das habe ich vor allem durch meine häufigen Umzüge gemerkt. Sensibler als andere Haartypen reagieren Locken beispielsweise auf unterschiedliche Wasserhärtegrade. In Bonn (meiner Heimat) beispielsweise haben wir sehr weiches Wasser. Hier kann ich meine Pflegeprodukte immer drastisch reduzieren. Wohingegen Brüssel, Berlin und London (wobei Brüssel am schlimmsten war) sehr hartes Wasser hat und somit die Pflege aufgestockt werden musste und sich meine Haare einige Zeit erstmal gewöhnen mussten.

Andere Umwelteinflüsse wie Sonnenlicht im Sommer oder Meer/Poolwasser sind natürlich ebefalls große Herausforderungen, bei denen man die Pflege anpassen muss. Genauso bei Heizungsluft im Winter übrigens… Bei trockener Kopfhaut im Winter kann man übrigens auch mal gut zum Babyshampoo greifen!

4. Locken brauchen Zeit!

Beim Fönen und der Haarkur habe ich es schon erwähnt: Meine Haare nehmen es mir übel wenn ich sie hetze. Genauso verhällt es sich auch bei der Haarwäsche. Hierzu gilt folgende Formel: Je öfter ich die Haare wasche, desto häufiger kommen sie mit dem Umwelteinflüssen und der Fönhitze in Berührung und desto trockener werden sie. Ein Teufelskreis also. Der Empfehlung meines Friseurs, die Haare nur einmal in der Woche zu waschen, konnte ich nicht nachkommen. Denn irgendwann juckt es einfach wie verrückt und ganz ehrlich, schön sieht’s dann auch nicht aus, vom Geruch ganz zu schweigen. Aber zwei bis 3 Mal in der Woche, das funktioniert und reicht meiner Meinung nach auch aus. Ein paar Helferlein und Tricks wie das am besten geht, verrate ich euch ganz bald wenn ich euch meine persönliche Haarroutine vorstelle.

5. Locken sind wunderbar vielseitig!

Und last but not least: Verzweifelt nicht mit euren Locken! Denn sie sind wunderbar vielseitig! Ob natur gelockt, ob definiert, ob Victoria Secret Locken oder auch mal ganz glattgeföhnt oder geglättet. Ihr könnt unheimlich viel mit euren Locken anstellen. Aus eigener Erfahrung: Locken über 2-3 Tage zu glätten ist weitaus leichter, als in glattes Haar Locken für 2-3 Tage zu friemeln. Somit steht eurer Wunschfrisur mit etwas Übung nichts im Weg!

Habt ihr noch weitere tolle Tipps für mich und die anderen Lockenköpfe dadraußen auf Lager? Dann freue ich mich über eure Kommentare 🙂

Alles Liebe,

Rebekka

7 Kommentare zu “Lockenköpfe aufgepasst: Die 5 Regeln für glückliche Locken

  1. Pingback: Haarroutine Locken: New in – Pflege, Pflege, Pflege! | Momentchenmal

  2. In meinem Youtube Chanel beschäftige ich mich genau mit dem Thema Lockige Haare und der passenden Pflege 🙂 mit vielen hilfreichen Tips und Tricks versuche ich dabei zu Helfen noch besser mit den eigenen Locken umgehen zu können und sie so genießen zu können wie sie sind und zwar wunderschön 🙂 schau auf jeden fall mal vorbei

    Curly Jey
    https://www.youtube.com/c/CurlyJey

  3. Das Thema Locken beschäftigt uns schon seit geraumer Zeit und wir finden es immer wieder interessant was andere Blogger darüber schreiben. Locken sind einfach unglaublich vielseitig. Es gibt so viele Arten von verschiedenen Locken. Und so viele Geräte… Lockenstab, Glätteisen, Warmluftbürste und und und… Da kann man glatt den überblick verlieren. Und dann auch noch richtig pflegen. tja wir frauen haben es wohl nicht so einfach 😉 Finde deine tipss äußerst hilfreich.
    Ich finde Locken vertragen in der Beziehung mit der Hitze wirklich je nach Haartyp mehr oder weniger. Ich bin eher der Typ der Hitze weniger verträgt. Deshalb lasse ich meine Haare auch an der Luft trocknen. Und im Sommer hab ich auch leider so meine Probleme.. Das hattest du ja auch angesprochen, hast du da Tipps wie man seine Haare im Sommer pflegen kann dass diese durch die Sonne nicht kaputt gehen?

    Ganz Liebe Grüße Katja

    • Hi Katja! Ja im Sommer ist das so eine Sache. Im Sommer lasse ich die Haare meistens auch lufttrocknen. Und im Richtung Pflege mache ich eher weniger als mehr. Ab und an mal eine Kur mit Kokosöl. Das hilft auch gegen ausgetrocknetes Haar 😊 Alles Liebe Rebekka

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