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Spätsommertrip Noordwijk aan Zee mit Babybauch

Hallöchen ihr Lieben,

der Sommer ist ja fast vorbei und für mich beginnt jetzt die allerschönste Zeit im Jahr: der Herbst! Da ich selber ebenfalls ein geborenes Herbstkind bin, habe ich vielleicht eine besondere Beziehung zu dieser Jahreszeit. Ich kann es im Grunde kaum erwarten, die ersten Blätter fallen zu sehen, das Laub zu riechen, die ersten kühleren Tage mit einem Rest Sommersonne zu genießen und mich auf die schöne Zeit zu freuen, die die zweite Jahreshälfte so mit sich bringt.

Umso aufgeregter war ich, als Monsieur und ich beschlossen haben, noch einen Kurzurlaub einzulegen. Ein Kurzurlaub, der aller Wahrsscheinlichkeit nach der letzte in trauter Zweisamkeit sein wird bevor Baby Momentchenmal unsere Welt auf den Kopf stellen wird. Nach einigem Hin und Her (Strand, Berge, Mallorca oder doch lieber Nordsee?) haben wir uns für ein Urlaubsziel entschieden, dass uns beiden bereits bestens bekannt ist: Noordwijlk aan Zee im wunderschönen Holland.

Noordwijk liegt an der atemberaubenden Nordsee, ganz in der Nähe von Den Haag und ist ein beliebtes Urlaubsziel für viele Rheinländer. Da wir zwar derzeit im Exil (Berlin) leben, hatten wir eine etwas längere Anreise von ca. sieben Stunden mit dem Auto, aber da wir ja bereits wussten was uns erwartet, war das ein zu verkraftender Wehrmutstropfen. Mit genug Päusschen und Beine vertreten geht das auch mit der nicht mehr so kleinen Babykugel.

Mit dem halben Hausstand bewaffnet (Wir fahren doch mit dem Auto, da ist doch genug Platz….) haben wir uns also Anfang September aufgemacht. Als Kind wurde mir auf der Fahrt immer die Zeit damit vertrieben, nach der ersten Windmühle Ausschau zu halten, denn derjenige, der die erste Windmühle erspähte, bekam ein legendäres Softeis von Likkie am besten noch mit ganz bunten Zuckerstreuseln. (Natürlich bekam jeder ein Eis, aber ist ja auch wurscht…) Diese Tradition halten Monsieur und ich aufrecht und sehr zu seinem Ärgernis bin ich einfach so trainiert, dass ich jedes Mal die erste Windmühle ausmache. So auch dieses Mal, trotz Dunkelheit und obwohl ich kurz vorher ein kleines Nickerchen gemacht hatte… 🙂

Endlich angekommen, haben wir sofort – trotz später Stunde – unser Domizil inspiziert. Da es nur eine Woche werden würde und wir uns wirklich noch einmal richtig erholen wollten, haben wir uns in ein süßes, kleines Häusschen namens Mascotte eingemietet.

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Wir verpflegen uns eigentlich immer am liebsten selbst in unseren Urlauben und da das mit dem Essen während der Schwangerschaft ja sowieso so eine Sache ist (dazu demnächst nochmal mehr), fiel uns die Wahl noch einmal leichter. Mascotte ist ein wirklich niedliches Häusschen mit 3 Zimmern: Einem großen Wohn- und Esszimmer mit integrierter Küche (die top eingerichtet ist!) und einem Schlafzimmer mit Doppelbett sowie einem kleinen Zimmerchen mit einem Hochbett, falls Kinder mitreisen. Der absolute Clou ist der tolle Kamin im Wohnzimmer, der mit Gas betrieben wird und somit kinderleicht per Knopfdruck an- und ausgestellt werden kann. Außerdem verfügt das Haus noch über zwei große Terassen, kostenfreies W-Lan und man ist in 3 Minuten zu Fuß am schönsten Strand überhaupt. Alles in allem also eine hochklassigere Unterkunft, die jede Erholung ermöglicht.

Da ich als Kind schon sehr oft in diesen hübschen Ort gefahren bin, gibt es natürlich so einige Dinge, die man unbedingt erledigt haben muss. Im ersten Großeinkauf haben wir uns also mit Chocomel, Hagelslag, labbrigem Weißbrot, Rosinenbrötchen, Vla und gevoelden Koeken eingedeckt. Wenn ihr jetzt nur Bahnhof versteht, dann wart ihr definitiv zu selten in Holland 🙂 Eine der wichtigsten kulinarischen Errungenschaften der Holländer sind definitiv die Poffertjes. Ich esse sie am liebsten ganz klassisch mit etwas Butter und viiiiiel Puderzucker. Dafür haben wir uns das Pannenkoekenhuis direkt an der Promenade ausgesucht. Das ist zwar kein wunderschönes, stilvolles Restaurant aber solange man sich an die Poffertjes hält, kann man nicht viel falsch machen. Die sind dort nämlich einfach hervorragend.

Was haben wir noch so gemacht außer gegessen? Wir waren jeden Tag am wunderschönen endlos langen, weißen Strand spazieren.

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Der Strand in Noordwijk ist wirklich traumhaft. Nicht nur, dass dort ganz feiner weißer Sand liegt, er ist auch wunderschön breit, sodass selbst im Hochsommer dort noch viel Platz ist und sich die Sonnenanbeter nicht stapeln.

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Jetzt im Spätsommer gab es immer noch ein, zwei mutige, die ins Meer gehüpft sind, ich habe mich bis auf den Test mit dem großen Zeh allerdings nicht weiter getraut. Toll anzuschauen waren allerdings die ganzen Kitesurfer!

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Nach einer langen oder auch kürzeren Wanderung kann man dann noch in einen der vielen Strandpavillions einkehren. Wir waren besonders gern im Take Two. Dort kann man auf schönen Loungemöbeln sitzen, die Sonne und das Meeresrauschen genießen, eine Orangina schlürfen und auch etwas snacken. Und wie ich auch mal die Äuglein kurz zu machen und ausruhen nach dem anstrengenden Marsch mit Babybauch :-).

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Was natürlich auch nicht fehlen darf ist das legendäre Minigolf Match. Da der Minigolfplatz innerorts leider einem Hotelanbau weichen musste, haben wir uns für unser Match ins Auto gesetzt und sind ins 5 Minuten entfernte Noordwijk binnen gefahren. Dort gibt es einen wirklich schönen Parcour auf dem man für 5 Euro/Person minigolfen kann. Ebenfalls toll für Kiddis sind die integrierten Trampolins, auf denen man vor oder nach dem golfen hüpfen kann oder die Minigokart-Strecke. Obwohl ich und das Krümelchen ganz gut gestartet hatten, hat Monsieur uns dann doch haushoch besiegt.

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Damit war dann auch die Sache mit der Windmühle nicht mehr so tragisch….

Und hab ich euch Lust auf mehr gemacht? Wenn ihr noch mehr Insidertipps zu Noordwijk aan Zee möchtet oder selber noch tolle Sachen dort oder in Holland generell kennt, dann freue ich mich über eure Kommentare 🙂

Alles Liebe,

Rebekka

7 Kommentare zu “Spätsommertrip Noordwijk aan Zee mit Babybauch

  1. Wundervoll geschrieben. Jetzt könnte ich auf Urlaub 🙂
    Aber leider hab ich erst wieder im Februar Zeit dafür. Und ich gestehe: Ich war noch nie in Holland.
    Aber jetzt würde ich gern mal hinfahren.
    Dafür liebe ich Berlin sehr 🙂
    schönen Abend noch 🙂

    • Danke du Liebe!! Ja dann musst du auf jeden Fall mal fahren 😉 aber im Februar wird es vermutlich seeeeehr frisch sein 🙂 für Februar empfehle ich das Rheinland dann ist auch Karneval ;-D liebe Grüße Rebekka

  2. Sehr schöne Fotos und so nett geschrieben, dass ich gleich mal schauen muss wann ich mir auch einen Kurzurlaub gönnen kann. Vielleicht mit Abstecher in der Berliner Zentrale von Momentchenmal ; )

  3. Pingback: Im Babyfieber: “Momentchenmal, ist das Rohmilchkäse?” | Momentchenmal

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