Beauty/Persönlich/Rebekka

Spieglein, Spieglein an der Wand…. Make-Up Tutorial Part 1: Die Grundlagen legen.

Momentchenmal ihr Lieben,

heute schon hübsch gemacht? Lieblings-Make-Up aufgelegt? Wenn nicht, ist ja nicht schlimm. Am Sonntag kann man ja auch ruhig mal ganz in „Natur“ gehen. Für manchen ist das sowieso am schönsten und das ist dann auch gut so. Auch wenn ich mich immer wahnsinnig freue, wenn der Ehemann mich liebevoll anblickt, wenn ich um 11 Uhr immer noch im Schlafanzug ungeschminkt in der Wohnung herumhänge und sagt „Du siehst soooo toll aus“, so richtig glauben mag ich es dann meistens doch nicht. Denn ohne wenigstens ein bisschen Make-Up verlasse ich – außer vielleicht zum Sport – wirklich selten das Haus. Allerdings beneide ich die Mädels immer, deren Haut so wunderschön rosig strahlt, die kein Pickelchen haben und natürlich auch keine roten Flecken und Augenringe und somit wirklich immer perfekt aussehen – auch ohne Schminke. Bei manchen denke ich aber auch, mensch so etwas Farbe im Gesicht würde dir auch mal ganz gut tun Frollein! So auch bei mir. Denn ich habe sensible Haut.

Sensible Haut – was ist das eigentlich? Dermathologisch gibt es dafür angeblich keine wirkliche Kategorie. Man kann entweder trockene, normale oder Mischhaut haben. Allerdings scheint es mittlerweile auch in den Drogeriemärkten dieser Welt angekommen zu sein, dass sich viele Frauen damit nicht eindeutig identifizieren können, denn immer öfter liest man auf Produkten „für die sensible Haut“. Die Pflege einer sensiblen Haut ist allerdings nochmal ein ganz anderes Thema, das ich hier demnächst auch mal behandeln möchte. Heute allerdings soll es darum gehen, wie setze ich meine sensible Haut bestmöglich in Szene? Das hier wird sicherlich kein Universalrezept für jede Haut, denn wenn ich eins im Make-Up-Jungle gelernt habe ist es ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!

Dazu zunächst mal zu meinem Typ: Ich habe wahnsinnig helle Haut, die zu ein paar Sommersprossen und Leberflecken neigt, braune (je nach Färbung gerade dunkel-, mittel- oder hellbraune) lockige Haare und grün-blaue Augen. Schonmal gar kein eindeutiger Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Wintertyp was die Sache nicht leichter macht:

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Dazu kommt, dass ich stellenweise trockene Haut habe, die auch dann und wann (in der berühmten T-Zone) aber auch zu Pickelchen neigt. Ich brauche also ein Make-Up, das nicht austrocknete, aber auch die Poren nicht verstopft und ganz ehrlich, da bin ich im Drogeriemarkt nicht fündig geworden. Stattdessen habe ich auf zwei teurere Produkte zurückgegriffen, die aber auch wirklich halten was sie versprechen. Hier also jetzt meine Make-Up Routine, wenn ich morgens nicht allzu in Eile bin. Die schnellere Variante bespreche ich für die Morgenmuffel gern später auch nochmal 🙂

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Ich habe zwei Make-Up Foundations: Im Winter, wenn meine Haut wirklich wahnsinnig hell ist, benutze ich die MÄC matchmaster foundation mit Lichtschutzfaktor 15 in der Farbnuance 01. Mit 36, 50 Euro für 35ml nicht ganz preiswert, aber sie kommt mit einem praktischen Spender. Wenn ich also das Make-Up mit dem Make-Up Pinsel (dieser hier ist übrigens ein ganz normaler von dm) auftrage, reicht mir einmal pumpen völlig aus. Ich pinsele in ganz dünnen Schichten. Für die meisten Partien reicht eine Schicht völlig aus, an rötliche Stellen an Nase und Kinn kommt einfach noch eine zweite Schicht drüber. Da das Make-Up wirklich eine absolute Porzellanhaut macht, fahre ich anschließend mit dem MÄC mineralize skinfinish natural in der Farbnuance light von der Stirn über Nase bis zum Kinn (man malt quasi eine drei – einmal richtig und einmal spiegelverkehrt). Das gibt eine tolle Kontur.

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Im Sommer benutze ich das etwas flüssigere und etwas dunklere Bobbi Brown moisture rich in der Farbnuance Porcelain für stolze 43 Euro für 30ml.

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Hier pudere ich nur mit etwas losem Puder über Kinn, Nase und Stirn, damit die tendenziell schnell fettenden Gesichtpartien etwas länger matt bleiben. Der Puder ist übrigens von Manhatten gekauft bei dm, vor einer halben Ewigkeit. Ist wahnsinnig ergiebig und leicht zu dosieren. Ein toller Trick beim Auftragen von Puder ist immer die flache Seite des Pinsels zu verwenden. Ansonsten verwischt ihr nur das noch feuchte Make-Up. Erst also den Puder mit der flachen Pinselseite aufnehmen locker auf’s Gesicht tupfen und anschließend erst verblenden.

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Wenn die Augenringe ganz fies sind, kann man dem mit etwas Concealer abhelfen. Der Trick dabei: Den Concealer nicht einfach unter dem Auge verteilen sondern nur im inneren Augenwinkel und dann zur Nasenwurzel hin verblenden. Das geht am besten mit den Ringfinger. Häufig sind die Augenringe nämlich einfach nur Schatten, die wir so etwas aufhellen können. Ich benutze derzeit das total gehypte Produkte von Yves Saint Laurent. Den Touche éclat für stolze 35 Euro in der Farbnuance 2. Das war allerdings ein Geschenk. Ich würde ihn mir auch nicht unbedingt neukaufen, denn es gibt wunderbare Dupes bei dm, die genauso gut gehen. Ich habe vorher beispielsweise den Maybelline everfresh in light beige benutzt. Klappt auch ganz hervorragend!

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Dann noch schnell die Augenbraun ein bisschen in shape gebracht. Dafür benutze ich den Eyebrow filler von Catrice, der die Brauen etwas färbt und gleichtzeitig – ja wie es da schon steht – in shape bringt.

Für den Glam Faktor gibt’s jetzt noch ein bisschen Rouge bzw. Highlighter. Je nach dem wie es zu eurem Outfit oder Teint passt eher in Braun- oder Rosatönen. Ich habe zwei super Dupes bei dm entdeckt. Anstatt des Bobbi Brown Shimmer Brick Bronzer benutze ich von Manhattan Glowing Goddess Shimmer Powder für 5 anstatt 48 Euro.

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Das ist allerdings eine limited edition von diesem Sommer die ich mir eben noch bei Rossmann schnappen konnte. Vielleicht habt ihr ja auch Glück! Wenn es mehr Richtung rosa gehen soll benutze ich den Rival de Loop Young Baked Highlighter, 01 Moon Dust für 2,95€ von Rossmann anstatt das Mac Mineralize Skinfinish, Soft and gentle für 28€. Ein Trick für’s Auftragen: Einmal lächeln und dann mit einem abgeschrägten PuderPinsel von der höchsten Stelle der Wange zum Ohr hin auslaufen lassen. Falls ihr etwas zu viel verwendet habt, einfach mit einem Puderpinsel etwas verblenden. Praktisch beim Manhattan Produkt: man kann anschließend noch etwas vom hellsten Ton auf den obersten Punkt des Wangenknochen tupfen, dann strahlt man – vor allem im Sommer – schön.

Und schon habt ihr die Basis für einn tolles Tagesmakeup oder auch Partymakeup gelegt.

Im zweiten Teil des Tutorials erzähle ich euch noch ein bisschen was zum perfekten Augen/Lippen Auftritt für’s Büro und wenn’s danach noch weiter gehen soll. Also stay tuned 🙂

Alles Liebe,

Rebekka

2 Kommentare zu “Spieglein, Spieglein an der Wand…. Make-Up Tutorial Part 1: Die Grundlagen legen.

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