Auf Reisen/Caro Columna/Unterwegs/USA

NYC aus allen Himmelsrichtungen

Momentchenmal Ihr lieben Reisenden!

Erst durch Panoramen der Skyline scheint die Größe und vor Allem die Höhe der Stadt deutlich zu werden. Auch wir mussten fest stellen, dass, umso länger man zwischen den Hochhäusern umher läuft, sie umso kleiner erscheinen. Das menschliche Auge scheint nicht dazu gemacht, Höhe und Weite abzumessen. Erst wenn man Abstand gewinnt, erkennt man: Mensch, ist das Alles groß hier! Deshalb möchte ich Euch heute vier Aussichtspunkte vorstellen, von denen drei sogar komplett kostenlos sind.

Das nördliche Manhattan: Ein Spaziergang im Central Park

Die nördliche Skyline von Manhattan könnt Ihr am Besten vom Central Park aus betrachten. Der Park im Norden Manhattans ist ein Areal von 340ha, in dem sich an schönen Tagen Freizeitsportler, Spaziergänger, Straßenkünstler und Ruhesuchende tummeln. Der Park ist natürlich frei zugänglich, jedoch kann man nur auf ausgewiesenen Wegen Rad fahren und ab 1.00 Uhr nachts schließt der Park offiziell. Doch erzählte uns ein New Yorker, dass man auch nachts dort joggen kann und man selbst dann keine Angst vor Überfällen haben müsste. In der Nacht sei die Polizei-Präsenz im Park so groß, dass man eher ein Knöllchen wegen Falschparkens riskiert. Der Central Park beginnt auf Höhe der 59th Street zwischen 8th und 5th Avenue und zieht sich hoch bis zur 110th Street in Harlem.

Wir nutzten einen der wenigen frühlingshaften Tage, um im südlichsten Teil des Parks spazieren zu gehen und hatten dabei einen schönen Blick auf den nördlichsten Teil Manhattans.

Auf großen Steinen kann man in der Sonne liegen, ein Buch lesen, natürlich einen Kaffee trinken und die Aussicht genießen. Hingehen!

Panorama2

central park squirrelWenn Ihr Nüsse dabei habt, könnt Ihr A- und B-Hörnchen füttern.

Das östliche Manhattan: Im Wind auf der Brooklyn Bridge

Unser Reiseführer hatte für uns den „Geheimtipp“ von der Brooklyn Bridge aus die Skyline von Osten aus zu sehen. So machten wir uns zu Fuß quer durch Manhattan zur Brücke auf und erwarteten einen spektakulären Blick. Leider waren wir ein bisschen enttäuscht. Auf der Brücke ist es sehr windig und bei Temperaturen um 0°C letzte Woche froren wir erbärmlich. Der Blick auf die Skyline wird zudem durch die Stahlseile der Brücke meistens behindert.

Kann man, muss man aber nicht und wenn, dann bei Sonnenschein!

brooklyn bridge panorama

brooklyn bridge

Das südliche Manhatten: Auf der Fähre nach Staten Island

Ein weiterer „Geheimtipp“ war eine Fahrt mit der Staten Island Ferry, um den Blick auf die südliche Spitze Manhattans und die Statue of Liberty zu genießen. Dieses Panorama ist wohl das Bekannteste und schmückte unser Englischbuch (seinerzeits noch mit beiden Türmen des World Trade Centers).

Zur Statue of Liberty kann man auch mit einer kostenpflichtigen Fähre fahren. Ab Battery Park kann man eine Passage buchen, muss dafür aber sogar in der jetzigen Nebensaison eine knappe Stunde anstehen. Nicht auszudenken wie die Wartezeiten in der Hochsaison ab Mai sind. Wir folgten unserem Reiseführer und fuhren mit der Staten Island Ferry ebenfalls ab Battery Park und das ohne lange Wartezeiten und völlig kostenlos. Die Fähre fährt jede halbe Stunde und ist dann eine knappe halbe Stunde bis Staten Island unterwegs. Sie wird natürlich von Touristen genutzt, aber gerade nachmittags auch von vielen Berufspendlern, die auf Staten Island wohnen. Im obersten Deck kann man nach draußen gehen, um von dort Fotos zu schießen. Man hat einen wunderschönen Blick auf das südliche Manhattan, fährt relativ nah an der Freiheitsstatue vorbei und kann sich dabei eine frische Brise um die Nase wehen lassen.

In Staten Island angekommen, muss man kurz von Bord, um dann wieder sofort zurück fahren zu können. So ist man insgesamt eine knappe Stunde unterwegs.

Absolut empfehlenswert!

staten island ferry skyline

statue of liberty

Manhattan von Oben: Auf dem lange Zeit höchsten Gebäude von NYC

Das Empire State Building hat 102 Etagen und ist 381m hoch. Selbstredend, dass man von hier eine super Aussicht auf NYC hat. Diese wollten auch wir uns nicht entgehen lassen und buchten im Voraus auf http://www.esbnyc.com/ unsere Tickets. Diese kosten 27$ plus 2$ Vorverkaufsgebühren (knapp 22€) für die Aussichtsplattform in der 86. Etage. Will man zur 102. hoch, muss man mehr investieren.  Entweder druckt man die Tickets selbst aus oder an einem Terminal im Empire State Building. Hat man reserviert, kann man sich direkt in die Schlange für die Aufzüge einreihen und muss nicht mehr am Ticketschalter anstehen.

Wir hatten großes Glück und mussten nur wenige Minuten an der Sicherheitskontrolle und an den Aufzügen warten. Mit einem ersten Aufzug geht es in Windeseile in die 80. Etage, wo man sich eine kleine Ausstellung zum Gebäude anschauen kann. Dann kann man entweder mit einem weiteren Aufzug in die 86. fahren oder aber die Treppen nehmen (dabei merkt man, dass hier oben die Luft dünner wird…).

Oben angekommen, kann man sowohl drinnen, als auch draußen stehen. Wir waren ziemlich überwältigt. Der Amerikaner würde sagen: Awesome! Diese Perspektive hat den Vorteil, dass man die Stadtstruktur erkennt: Niedrige Gebäude und kleine Straßen in Chinatown und Little Italy, das riesige One World Trade Center an der südlichen Spitze Manhattans, der grüne Central Park im Norden und die Brücken.

Wenn man 27$ investieren kann, auf jeden Fall machen! Ihr werdet es nicht bereuen.

empire state buildung panorama1Südliches Manhattan Richtung Flatiron Building, Chinatown, One World Trade Center, Brooklyn Bridge und Freiheitsstatue

empire state building panorama 2 Im Schatten des Empire State Buildings

7 Kommentare zu “NYC aus allen Himmelsrichtungen

  1. Toll! Danke für die Zeitreise zurück in die Zeit, in der ich häufig in der Stadt war und für neue Ansichten, die ich damals nicht entdeckt habe. Schöner Artikel!

    • Hello Steffi!
      Es freut mich zu hören, dass ich Dich mit auf eine kurze Zeitreise nehmen konnte. Die Stadt ist wirklich einzigartig und ich werde mich wohl auch immer so positiv wie Du zurück erinnern.
      Caro

    • Hallo Dorothee,
      vielen Dank, dass Du uns nominiert hast. Wir freuen uns sehr über Deine Nominierung und darüber, dass Dir unser Blog / meine NYC-Berichte so gefallen. Wir sind allerdings schonmal nominiert worden und wollen es bei der einen Nominierung belassen. Trotzdem nochmal „lieben Dank“.

      Caro

    • Hallo Dorothee!
      Wann geht es denn bei Dir genau los? Ich habe in Deiner Planung gesehen, dass Du in die Mall „Jersey Gardens“ fahren willst. Ich werde morgen dorthin fahren und kann Dir dann mal ein kurzes Feedback geben.
      Caro

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