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Mein kulinarischer Ausflug in die Mongolei

Wie ich Euch letztens schon berichtet habe (http://wp.me/p4bVcP-3a), war ich vor Kurzem das erste Mal mongolisch essen – im Mongo`s in Köln-Deutz.

Wir waren zu viert und trafen uns an einem Samstagnachmittag. Einen Tisch hatten wir für 16.00 Uhr reserviert. Telefonisch teilte man uns mit, dass die Reservierung nur bis 18.00 Uhr gelte. Ich kann an dieser Stelle schon verraten, dass wir um 18.00 Uhr aber nicht rausgeschmissen wurden. 😉

Unsere Getränke konnten wir recht schnell aufgeben. Neben den obligatorischen Softdrinks und Bieren gibt es hier z.B. hausgemachte Limonade mit Mango oder Maracuja. Man kann kleinere Tellergerichte (zur Zeit des RTL-„Dschungel-Camps“ gab es Heuschrecken und Hühnerfüße) oder vom Buffet wählen. Bei diesem hat man die Wahl zwischen einer oder zwei Portionen oder All-you-can-eat. Es gibt ebenfalls eine rein vegetarische Variante. Abhängig für was man sich um welche Uhrzeit entscheidet, zahlt man (mittags weniger als abends, vegetarisch weniger als mit Fleisch).

 Dein Weg zum Essen:

1. Vorab wählst du eine Tagessuppe. Leider gab es an unserem Tag eine Rinderbrühe und keine vegetarische Variante.

2. Du wählst eine Marinade – von mild, über süß-sauer bis scharf. Vier davon sind vegetarisch. Diese Marinade wird vom Kellner auf einem kleinen Täfelchen notiert, das an einem Holzbrettchen befestigt ist.

3. Nun gehst du mit deinem Holzbrettchen zum Buffet, nimmst dir eine Schüssel und füllst sie nach Belieben mit Gemüse, Obst, Nudeln, Fleisch und Fisch.

4. Dann gibst du alles bei den Köchen ab, die dein Essen wie eine Art Wok-Gericht zubereiten.

5. Dein fertiges Essen wird mit Reis am Tisch serviert.

6. Wenn du fertig bist, kannst du beim Kellner eine neue Marinade bestellen und Alles beginnt von vorne. Reis wird auf Wunsch nachgeliefert.

 Was gibt es zu Essen?

Vegetarisches: Hier nur eine kleinere Auswahl. Neben den üblichen Verdächtigen wie Mais, Kidney-Bohnen, Zwiebeln gibt es auch außergewöhnlichere Gemüsesorten wie Kürbis, Süßkartoffel, Pakchoi, gelbe Möhren und Sojasprossen. Ananas und Mango erfreuen die Süßen unter uns. Dazu gibt’s es frischen Ingwer, Knoblauch, Chili und Koriander. Cashews verleihen dem Essen etwas Knackiges.

Fleisch: Auch hier hat man die Wahl zwischen Altbekanntem wie Schwein und Rind oder man wagt sich an exotischere Tiersorten. Känguru hat allen Fleischessern an unserem Tisch sehr gut geschmeckt, Zebra war wohl ein bisschen zäh und Krokodil ganz schmackhaft. Woher man diese Sorten beziehen kann, weiß ich nicht. Dass es Straußenfarmen in Deutschland gibt, weiß ich, aber von einer Krokodil-Farm habe ich noch nie gehört. Aus dem Kölner Zoo werden sie wohl hoffentlich nicht kommen… 😉

Fisch: Die Meeresbewohner habe ich nicht weiter beachtet, Tintenfisch habe ich aber gesehen.

Qualität und Geschmack waren durchweg gut. Das gesamte Buffet wurde mit Eis gekühlt. Das zubereitete Gemüse war knackig, das Fleisch durch, aber nicht zäh. Die Saucen waren sehr gut bis auf die milde Ananas-Sauce, die so mild war, dass man sie quasi nicht geschmeckt hat (vielleicht wurde sie auch vergessen). Besonders empfehlenswert ist die Erdnuss-Sauce.

Wir waren knapp drei Stunden dort und jeder hat vier bis fünf Schüsselchen geschafft (allerdings nicht randvoll). Am Buffet mussten wir so gut wie gar nicht anstehen und nach wenigen Minuten war das Essen zubereitet. Ab 18.00 Uhr wurde es immer voller, so dass die Warteschlange für das Buffet gegen 18.30 Uhr quer durch das Restaurant bis zum Eingang verlief. Wie lange man dort anstehen würde, kann man sich denken. Zum Glück waren wir schon satt. Besonders bezeichnend dafür war folgende Situation: Eine Kellnerin wurde von einem Gast gefragt, ob es auch Schlange gebe. Sie zeigte Richtung Buffet und meinte, dass sie diese Schlange im Angebot hätten.

Unser Fazit: Das Essen ist sehr lecker. Wenn man das erste Mal dort ist, sollte man das All-you-can-eat-Buffet nehmen, um alles durchzuprobieren. Der Service war freundlich und die Atmosphäre angenehm. Die Preise sind noch gerade angemessen. Dafür kriegt man allerdings frisches Essen und zum Teil ausgefallene Gemüse- und Fleischsorten. Das Buffet ist mittags am billigsten. Abends ist meiner Meinung nach der schlechteste Deal: Die Warteschlange ist lang und der Preis hoch. Insgesamt eine klare Empfehlung für das Mongo`s!

Für nähere Infos bezüglich Speisekarte, Preise und Anfahrt hier noch die Homepage: www.mongos.de/

 Caro

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